Montag, 4. November 2013

Ruinenmauern




Mauern dienen als Abgrenzung zum Nachbarn, für Beete oder Terrassen, als Wind oder Sichtschutz. Eine urige Ruinenmauer besitzt einen wunderbar natürlichen Charme und ist deshalb ein äußerst naturverbundenes und doch markantes Dekoelement für den Garten. Als kunstvolle Einrahmung für einen idyllischen Sitzplatz, als Hochbeet oder  als Brunnen. Ein solches dekoratives Mauerwerk kann vielseitig Verwendung finden.

















Bevor man mit dem Mauern beginnt sollte einiges abgeklärt sein, so ist evtl. die Genehmigung von Nachbarn oder des örtlichen Bauamtes einzuholen. Die Wahl der Steine sollte zum Stil des Hauses passen, mit etwas Glück lassen sich vielleicht im Kleinanzeigenteilen von Zeitschriften  oder im Internet  Angebote gebrauchter Ziegelsteine finden. Auch gibt es Anbieter für Bausätze, die komplett mit Konstruktionskleber auf Palette angeliefert werden. Sehr wichtig ist aber, dass zunächst ein Fundament ausgeschachtet wird, damit die Mauer einen sicheren Stand hat und der Frost ihr nichts anhaben kann.


















Die Mauerkrone sollte abgedeckt oder so gestaltet werden, dass das Regenwasser abfließen kann.




Die Fotos dieser herrlichen Mauerprojekte wurden mir von Hedwig und Wilhelm Weerts aus Wiesmoor in Ostfriesland überlassen. Vor ca. 20 Jahren begannen die beiden ihren Moorjuwel-Garten zu gestalten. Den heutigen wunderschönen Schaugarten zieren  inzwischen Mauern, Brunnen und Ruinen aus sehr alten Steinen. Eine echte Augenweide! Wer den Moorjuwel-Garten besuchen möchte, auf der Website www.garten-moorjuwel.de sind weitere Infos und die Öffnungszeiten zu finden.


































Aus Holzlatten läßt sich eine Schalung für Fenster und evtl. Bogen zimmern. Es muß nicht streng nach  Wasserwaage gearbeitet werden, gerade das nicht Perfekte macht den Ruinenlook so urig und charmant. Anleitungen zum Mauerbau sind im Netz verschiedene zu finde, man kann sich aber auch nach entsprechenden Workshops erkundigen.

Eine bezaubernde Idee als bleibende Erinnerung an einen runden Geburtstag.  Auch im Garten von Martina Henne http://www.dekotina.de versteckt diese schöne Sitzplatzumrandung aus der Ziegelsteinsorte  „Reichsbrand“  den dahinter liegenden Komposthaufen. Wer in Niedersachsen in der Umgebung von Alfeld wohnt, der kann am Tag der offenen Gartenpforte auch dieses Bauwerk in natura besichtigen und vielleicht auch mit dem Bauherrn über die Herstellung fachsimpeln.


















Antike Eisenfenster und Vormauerklinker zum Bestellen:





Ein Buch für weitere Anregungen:



















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